Schematische Sicherheitsschleuse mit zwei hintereinander verriegelten Türen.

Physical Security

Sicherheitsschleusen

Kontrollierter Personendurchgang an sensiblen Übergängen – Vereinzelung und Zutrittsschutz, die Sicherheit und Betriebsfluss in Einklang bringen.

Überblick

An besonders sensiblen Übergängen reicht eine Tür mit Zutrittsleser nicht aus. Wo unbefugtes Mitgehen (Tailgating) oder das Einschleusen mehrerer Personen mit einer Berechtigung verhindert werden muss, kommen Sicherheitsschleusen ins Spiel: Sie stellen sicher, dass nur eine berechtigte Person zur Zeit passiert.

Die Bandbreite reicht von Vereinzelungsanlagen und Drehkreuzen über Personenschleusen bis zu Hochsicherheitsschleusen mit Gewichts- oder Volumenkontrolle. Welche Lösung passt, hängt vom Schutzziel, vom Personenaufkommen und von der Frage ab, wie streng vereinzelt werden muss – ohne den Betriebsablauf zu blockieren.

Genau dieser Zielkonflikt – maximale Kontrolle bei akzeptablem Durchsatz – steht im Zentrum unserer Planung. Wir analysieren Frequenz, Nutzergruppen und Notfallanforderungen und dimensionieren die Schleuse so, dass sie im Alltag nicht zum Engpass wird und im Ereignisfall trotzdem zuverlässig schützt.

Sicherheitsschleusen denken wir nicht isoliert, sondern als Teil des Zutrittskonzepts. Sie werden in die Zutrittskontrolle eingebunden, auf die Sicherheitszentrale aufgeschaltet und mit den baulichen und organisatorischen Maßnahmen abgestimmt. Auch die Anforderungen aus Flucht- und Rettungswegen sowie der Barrierefreiheit berücksichtigen wir von Anfang an.

So entsteht ein Übergang, der berechtigten Personen reibungslosen Zutritt gewährt und unberechtigten zuverlässig verwehrt – herstellerneutral geplant und in die Gesamtarchitektur eingebettet.