
Physical Security
Einbruchmeldetechnik
Einbruchmeldeanlagen, die zuverlässig detektieren und Fehlalarme minimieren – normgerecht nach DIN EN 50131 und VdS.
Überblick
Eine Einbruchmeldeanlage (Intrusion Detection System) muss zwei Dinge zuverlässig leisten: echte Ereignisse erkennen und Fehlalarme vermeiden. Beides hängt von sauberer Planung ab – ein zu sensibles System verliert durch ständige Fehlalarme das Vertrauen, ein zu unempfindliches detektiert den Ernstfall nicht. Wir konzipieren Einbruchmeldetechnik nach der Normenreihe DIN EN 50131 und den VdS-Richtlinien.
Am Anfang steht die Festlegung des erforderlichen Grades der Anlage. DIN EN 50131 unterscheidet vier Sicherungsgrade, abhängig vom erwarteten Täterprofil und Schutzbedarf – vom einfachen Schutz bis zur Absicherung gegen geplante, fachkundige Angriffe. Aus dem Grad ergeben sich Anforderungen an Melder, Zentrale, Übertragung und Energieversorgung. So passt die Anlage zum tatsächlichen Risiko, ohne über- oder unterdimensioniert zu sein.
Die eigentliche Kunst liegt in der Detektionsplanung. Meldergruppen, Überwachungsarten (Außenhaut-, Fallen- oder Schwerpunktüberwachung), Scharfschaltkonzepte und die Vermeidung von Störquellen entscheiden über Fehlalarmrate und Wirksamkeit. Wir planen die gesamte Meldekette bis zur Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle, sodass jede Meldung zuverlässig zu einer angemessenen Reaktion führt.
Wo Versicherer oder Behörden Nachweise verlangen, sind die VdS-Richtlinien maßgeblich. VdS-anerkannte Anlagen sind häufig Voraussetzung für Versicherungsschutz bei höheren Werten. Wir sorgen für eine dokumentierte, normgerechte Umsetzung und die nötigen Nachweise – damit die Anlage im Schadenfall nicht nur funktioniert, sondern auch versicherungsrechtlich anerkannt ist.
Einbruchmeldetechnik wirkt am stärksten im Verbund. Wir integrieren sie mit Videoverifikation, Zutrittskontrolle und Perimeterschutz und schalten sie auf eine Sicherheitszentrale auf – so wird aus der reinen Meldung eine schnelle, gezielte Intervention.

