
Physical Security
Drohnenabwehr
Schutz des Luftraums über Ihrem Gelände: Detektion, Klassifizierung und rechtskonforme Reaktion auf unerwünschte Drohnen.
Überblick
Der Luftraum über einem Gelände war lange kein Thema der physischen Sicherheit. Mit der Verbreitung ziviler Drohnen hat sich das geändert: Ausspähung, Schmuggel über Zäune hinweg oder Störungen des Betriebs sind reale Szenarien – besonders für kritische Infrastrukturen, Industrieanlagen und sensible Standorte.
Drohnenabwehr beginnt mit Detektion und Klassifizierung. Über Funk-, Radar-, optische und akustische Sensorik lässt sich erkennen, ob sich eine Drohne nähert, wo sie sich befindet und ob sie eine Bedrohung darstellt. Erst dieses Lagebild erlaubt eine angemessene Reaktion – von der Alarmierung über die Information der Behörden bis zu weiteren Maßnahmen.
Der rechtliche Rahmen ist dabei entscheidend und oft unterschätzt. Aktive Gegenmaßnahmen gegen Drohnen sind in Deutschland stark reglementiert und in vielen Fällen privaten Betreibern nicht gestattet. Wir planen Drohnenabwehr deshalb konsequent entlang der geltenden Rechtslage und mit klarem Blick darauf, welche Maßnahmen zulässig sind und welche den Behörden vorbehalten bleiben.
Wir konzipieren herstellerneutral: Ausgangspunkt ist die Standort- und Bedrohungsanalyse – ist eine Drohnenabwehr überhaupt sinnvoll, und wenn ja, in welchem Umfang? Daraus leiten wir die geeignete Sensorik ab, prüfen die rechtliche Konformität und integrieren das System in die bestehende Sicherheitsarchitektur und die Sicherheitszentrale.
Das Ergebnis ist ein Konzept, das den Luftraum als Teil des Schutzraums begreift – mit früher Erkennung, klaren Reaktionsketten und Maßnahmen, die rechtlich tragen.

